Debattencamp 2020

Veröffentlicht am 15.12.2020 in Aus dem Parteileben


„Man kann ja nicht immer nach Basis­beteiligung rufen und sich dann als Basis nicht beteiligen.“ schrieb Birte Könnecke vor zwei Jahren zum ersten Debattencamp damals in Berlin in unseren Mitgliederbrief. Damals waren wir zu sechst aus dem Land­kreis und wir alle haben das Debattencamp als sehr bereichernd empfunden.


Debattencamp 2018

Es hat tatsächlich etwas inspirierendes und motivierendes, wenn man mal ein Wochen­ende oder wenigstens einen ganzen Tag sich in Themen vergraben kann, neues lernen kann und Menschen kennenlernen darf. Prominente und Normalsterbliche.

Das mit dem Kennenlernen klappt digital nicht, es fehlt auch ein bisschen diese Camp-Atmosphäre, das Inhaltliche funktio­niert aber einwandfrei.

Birte und ich waren sozusagen von Couch und Schreibtisch aus unterwegs. Rosita und Patrick haben wir zwischendrin auch mal entdeckt.


Debattencamp 2020

Inhaltlich hat es uns in ganz verschiedene Richtungen verschlagen. Meine Themen waren eher bodenständig: Ich war bei der Baupolitik und beim ÖPNV. Nur mein Leib- und Magenthema Digitalisierung war eher groß aufgehängt.


Ich nerve weiter mit diesem Thema ;-)

Birte war bei Solidarität und Europa unter­wegs und nur ihr eigenes Meet-Up zur Landwirtschaft war sozusagen ein eher handfestes Thema.


Manchmal muss man Prioritäten setzen ...

Das ist das schöne am Camp. Jede*r, wie sie oder er gerade will, nix muss, alles kann. Man taucht genau da ein, wo mal will (und kann nebenbei noch was fürs Mittagessen in die Pfanne hauen oder Wäsche falten).

Ich finde das toll, ich finde das wichtig. Ich habe gehört, dass digital mehr dabei waren, als vor zwei Jahren in Berlin. Na klar, wer will schon in dieses sehr abgelegene Berlin?

Spaß beiseite: Solche Veranstaltungen müssen natürlich wieder live und analog statt­finden. Gar keine Frage. Aber gleichzeitig kann das Digitale bleiben. Nicht nur im Sinne einer Live-Übertragung. Warum soll man in einem Workshop nicht über einen Chat von zu Hause aus eine Frage stellen können? Da kann doch jemand sitzen und mitlesen und diese Frage dann in der Diskussion stell­vertretend einbringen?

Die SPD hat das gemerkt. Sie hat ein professionelles Debattencamp auf die Beine gestellt. Nicht alles hat geklappt, aber das meiste – ist analog auch nicht anders. Nicht alles hat gefallen, aber Birte und ich waren eigentlich nur beim Pausenmusik-DJ leicht unterschiedlicher Meinung (der war nämlich ganz gut :-)) Das erste, analoge Debattencamp in 2018 war auch schon her­vor­ragend gemacht. Das nächste wird dann ein Meisterwerk, bei dem das Digitale und das Analoge miteinander verschmel­zen. Da bin ich mir sicher.

Ich hoffe sehr, dass nun der eine oder die andere ein bisschen bedauert, nicht dabei gewesen zu sein. Nicht weinen, es gibt dazu keinen Grund. Was digital stattfindet, das gibt es fast immer auch als Konserve. Genauso hier, alles auf der Webseite dokumentiert.

Ab zu debattencamp.spd.de und Videos schauen und Zusammenfassungen lesen (kommen derzeit so nach und nach auf die Seite). Es rentiert sich, du lernst was.

Oswald Prucker

 

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